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{{Infobox Verkehrsbetrieb
|Bild =
|Name = Kölner Verkehrs-Betriebe AG
|Strasse = Scheidtweilerstraße 38
|PLZ = 50933
|Stadt =
|Homepage = www.kvb.koeln
|Eigentümer = 90 %
10 %
|Vorstand = Stefanie Haaks
Jörn Schwarze
Peter Hofmann
Peter Densborn
|Aufsichtsrat = Wilfried Kuckelkorn
|Verbund = Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS)
|Gründung = 1876
|Bezugsjahr = 2017
|Angestellte = 3392 + 158 Auszubildende (31. Dezember 2017)
|Busse = 257
|Sonstige = 1 Schleiftriebwagen,
1 Gleispflegewagen,
1 Partywagen
|Fahrgäste = 286 Mio. (2019)
|Fahrleistung = 54,3 Mio. km
|Haltestellen = 736 Bus
235 Stadtbahn
|Länge_Stadtbahn = 245,7 km
|Länge_Bus = 578,7 km
|Betriebshöfe = 1 Bus
3 Stadtbahn
|Sonstige_Betriebseinrichtungen = P+R-Anlagen mit 4930 Stellplätzen
5 Abstellanlagen Stadtbahn
1 Hauptwerkstatt
|Währung = Euro
}}
Die '''Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft''' ('''KVB''') betreibt als Verkehrsunternehmen den der Stadt mit der und den städtischen Buslinien, sowie die .

Die KVB AG gehören zu 90 % den , die restlichen 10 % direkt der Stadt . Die KVB ist Mitglied im Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Auf allen Linien der KVB kommen die Beförderungsbedingungen und der Gemeinschaftstarif des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) zur Anwendung.

Geschichte

Die erste im Auftrag der Stadt Köln von einem Privatunternehmen des Ernst Hardt betriebene Pferdebahn wurde am 20. Mai 1877 zwischen Deutz und Kalk in Betrieb genommen. Zum 1. Januar 1900 ging der Betrieb der Pferdebahn in städtischen Besitz über. Die Stadt begann kurz darauf mit den Arbeiten zur Elektrifizierung des Bahnbetriebs. Die ersten elektrischen wagen fuhren ab 1901 durch Köln, die ersten Motor-Omnibusse ab 1925. Von 1950 bis 1959 gab der O-Bus mit einer Linie ein kurzes Gastspiel in der Stadt.

1963 begann die Stadt mit dem Bau eines U-Stadtbahn-Netzes. Die erste Teilstrecke konnte ab 1968 genutzt werden.
Im Oktober 1966 fanden Proteste gegen die KVB statt, als der Fahrpreis für Schüler und Studenten um mehr als die Hälfte erhöht werden sollte. Rund 10.000 Schüler und Studenten protestierten im Rahmen von insgesamt dreitägigen Aktionen am Rudolfplatz, bevor die Protestaktion von der Polizei gewaltsam aufgelöst wurde. In Zusammenarbeit mit den Clouth-Gummiwerken entwickelten die Kölner Verkehrs-Betriebe 1972 das , ein elastisches Schienenlager, das oft bei schotterlosem Oberbau verwendet wird.

Ab 1978 wurden Strecken der (KBE) in das Stadtbahnnetz integriert. 1987 wurde der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gegründet, die KVB waren Gründungsmitglied. Das der KVB in Thielenbruch wurde im Jahr 1997 eröffnet, hier werden zahlreiche Fahrzeug-Baureihen aufbewahrt, die früher auf Kölns Straßen unterwegs waren.

Am 23. August 1999 ereignete sich das bis dahin schwerste Unglück in der Unternehmensgeschichte. Ein '', Heft 10/1999, , S. 394 f.</ref>

Das 125-jährige Jubiläum feierte die KVB im Jahr 2002. Das aktuelle Großprojekt der Stadt Köln und der KVB ist der offiziell am 4. Dezember 2002 begonnene Bau der , eine neue U-Stadtbahn-Teilstrecke quer durch die Kölner Innenstadt.

Zusammen mit der Konzernschwester HGK bereitete die KVB 2005 ein Angebot für die Ausschreibung der (Köln ? Bonn ? Koblenz) vor, das jedoch wegen ungeklärter vergaberechtlicher Fragen nicht eingereicht wurde. Gleichzeitig wurde angekündigt, dass sich das Unternehmen an zukünftigen Ausschreibungen im Eisenbahn-Regionalverkehr beteiligen wolle. Für die Ausschreibung des (Aachen ? Köln ? Siegen (? Gießen)) wurde 2006 das hundertprozentige Tochterunternehmen ''Westigo GmbH'' als Eisenbahnverkehrsunternehmen gegründet.

Während der Bau der noch andauert, sind die im März 2010 begonnenen Arbeiten für die Verlängerung der Linie 5 bis ins Gewerbegebiet Ossendorf auf dem Gelände des ehemaligen Butzweilerhofs

Linien

Die Stadtbahnlinien haben den Nummernbereich 1 bis 18, die Buslinien den Nummernbereich 120 bis 196. Die Nummern 101 bis 118 werden nur für Busse verwendet, die aufgrund von Gleissperrungen als Ersatzverkehr auf Stadtbahn-Strecken verkehren, und bei denen es sich nicht um eine reguläre Buslinie handelt. Eine Ausnahme bildet die Buslinie 106: Seitdem der Südast der ehemaligen Stadtbahnlinie 6 im Rahmen des Baus der Nord-Süd-Stadtbahn stillgelegt wurde, bedient die 106 als dauerhafter Schienenersatzverkehr die Strecke mit Durchbindung zum Heumarkt.

Die Busliniennummern können grob in folgende Gruppen geordnet werden, wobei nicht alle Linien in dieses Schema passen (zum Beispiel die Linien 136 oder 139): Linien mit den Nummern 120 und höher verkehren im Stadtbezirk Chorweiler, Linien mit den Nummern 130 und höher verkehren im Stadtbezirk Rodenkirchen, Linien mit den Nummern 140 und höher verkehren in den Stadtbezirken Ehrenfeld, Lindenthal und Nippes, Linien mit den Nummern 150 und höher verkehren in den Stadtbezirken Mülheim und Kalk, Linien mit den Nummern 160 und höher verkehren im Stadtbezirk Porz, Linien mit den Nummern 180 und höher sind Anrufsammeltaxilinien oder Taxibuslinien und Linien ab der Nummer 190 sind einzeln vergeben.

Stadtbahn

Buslinien

{| class="wikitable mw-datatable"
|-
! Linie || Fahrstrecke
|-
| || '''Marienburg, ''' ? Koblenzer Str. ? Bonntor ? Chlodwigplatz ?  ? '''Heumarkt'''
|-
| || ''''''
|-
| || ''''''
|-
| || ''''''
|-
| || ''Nachtbus'' '''
|-
| || ''''''
|-
| || ''', Kirche
|-
| || '''
|-
| || ''''''
|-
| || '''''' ? Sürther Feld ? Rodenkirchen ? Bayenthal ? Raderberg ? Zollstock ?  ? ''''''
|-
| || '''''' ? ? Rodenkirchen ? Rondorf ?  ? Zollstock ? ''', Berrenrather Str./Gürtel'''
|-
| || '''
|-
| || '''
|-
| || '''''' ? ? Rodenkirchen ? Bayenthal ? Raderberg ? Zollstock ?  ? ''''''
|-
| || '''Rodenkirchen, Uferstr.''' ? Gewerbegebiet ? Hahnwald ? Godorf ? Immendorf ? '''Meschenich Kirche'''
|-
| || '''Hohenlind''' ? Lindenthal, Dürener Str. ? Rudolfplatz ? '''Neumarkt'''
|-
| || '''''' ? ''''''
|-
| || ''', Longericher Str.'''
|-
| || ''', Aachener Str./Gürtel'''
|-
| || ''', Kolkrabenweg'''
|-
| || ''', Merheimer Platz'''
|-
| || ''''''
|-
| || ''', Wasseramselweg'''
|-
| || ''', Wilhelm-Leuschner-Str.'''
|-
| || '''Deckstein''' ? Lindenthal, Gleueler Str, ? Rudolfplatz ? '''Neumarkt'''
|-
| || ''''''
|-
| || ''''''
|-
| || '''
|-
| || '''
|-
| || '''Porz, Markt''' ? Bahnhof Porz 
|-
| || ''' ? '''Neuer Mülheimer Friedhof'''
|-
| || ''', Waldbad'''
|-
| || ''' ? '''Stammheim, Bonhoefferstr.'''
|-
| || ''Nachtbus'' '''Mülheim, Wiener Platz''' ? Stammheim ? Flittard ? Stammheim , Cottbuser Weg ? Mülheim, Berliner Str. ? '''Mülheim, Wiener Platz'''
|-
| || ''', Aeltgen-Dünwald-Str.'''
|-
| || '''Merheim''' ? Klinikum Merheim ? '''LVR-Klinik'''
|-
| || ''', Herler Straße'''
|-
| || ''''''
|-
| || '''Porz, Markt''' ? Bahnhof Porz '''
|-
| || '''Porz, Markt''' ? Bahnhof Porz '''
|-
| || '''Wahn''' )''
|-
| || '''Wahn''' )''
|-
| || ''Abendbus'' ''' ? '''Porz, Markt'''
|-
| || ''Abendbus'' '''Porz, Markt''' ? Bahnhof Porz ? '''Porz, Markt'''
|-
| || ''Abendbus'' '''Wahn'''
|-
| || ''Nachtbus'' '''Wahn''' )'' <small>Linienweg in den Nächten vor Samstag, Sonntag und Feiertag</small>
|-
| || '''Mülheim, <small>verkehrt nur in der HVZ</small>
|-
| || '''
<small>verkehrt nur in der HVZ. Der Abschnitt ''Widdersdorf ? Eupener Straße'' wird nur in Lastrichtung bedient</small>
|-
| || '''
<small>verkehrt nur in der HVZ. Der Abschnitt ''Weiden, Lübecker Straße ? Eupener Straße'' wird nur in Lastrichtung bedient</small>
|-
| || '''''' <small>verkehrt nur in der HVZ in Lastrichtung</small>
|-
| || ''Anrufsammeltaxi'' '''Longerich, Longericher Str.''' ? Sparkasse Am Butzweilerhof
|-
| || ''Anrufsammeltaxi'' '''Chorweiler''' ? Blumenberg-Nord
|-
| || ''Anrufsammeltaxi'' '''Rondorf''' ?
|-
| || ''Anrufsammeltaxi'' '''Meschenich Kirche''' ? Godorf Bahnhof
|-
| || ''TaxiBus'' '''''' ? Lentpark ? '''Ebertplatz'''
|-
| || ''TaxiBus'' '''Porz, Markt''' ? Urbach ? Grengel ? Wahnheide ? Wahn ? '''Lind'''
|-
| || ''TaxiBus'' '''''' ?  ? '''Schneider-Clauss-Straße'''
|-
| || ''TaxiBus'' '''''' ? Lembacher Weg Friedhof ? ''', Am Schildchen'''
|-
| || ''Anrufsammeltaxi'' '''''' ? Gut Leidenhausen ? '''Porz'''
|-
| || ''TaxiBus'' '''Wupperplatz''' ? Im Weidenbruch ? '''Bugenhagenstraße'''
|-
| || '''Ostheim''' ? '''Bertha-Benz-Karree'''
|-
| || '''Meschenich Kirche''' ? '''Hürth-Kalscheuren Bf.''' ''(Probebetrieb)''
|-
| || '''Vingst''' ? Kalk Kapelle ? '''Kalk, Corintostraße'''
|-
| || ''TaxiBus'' '''''' ? '''In der Kreuzau'''
|-
| || '''Buchheim, Herler Straße''' ? '''Holweide, Kochwiesenstraße'''
|-
| || '''Bahnhof Deutz/LANXESS arena''' ? '''Gremberg, Am Grauen Stein'''
|}

Seilbahn

Wagenpark

Stadtbahn

Seit Mitte der 1970er Jahre wurden die lange Zeit typischen (GT 8) zunehmend durch insgesamt 172 ersetzt, um für das angehende Stadtbahnnetz passende Fahrzeuge einzusetzen. Die letzte Fahrt der GT 8 fand am 22. Juli 2006 im Rahmen einer Abschiedsfeier statt, seitdem ist er im zu besichtigen.
Da sich zeigte, dass ein vollständiger Umbau des Netzes auf Hochbahnsteige mittelfristig nicht realisierbar war, wurden ab 1995 insgesamt 124 Niederflur-Stadtbahnwagen K4000 beschafft. In den Jahren 2002 und 2003 wurde der Wagenpark mit 59 Bombardier-Hochflurwagen K5000 ergänzt, weitere 15 Wagen folgten 2011. Eine zusätzliche Serie von 69 Bombardier-Niederflur-Stadtbahnwagen des Typs K4500 wurde 2005 bis 2007 ausgeliefert.

Bus

Die KVB setzt im Linienverkehr Gelenkbusse der Hersteller MAN, Mercedes-Benz und VDL sowie Solobusse der Hersteller MAN und VDL ein. Eine Ausnahme bildet die Linie 192, die mit einem Mercedes-Benz Sprinter bedient wird. Der Fuhrpark sieht folgendermaßen aus (''kursiv'': nicht mehr im Linieneinsatz):

{| class="wikitable"
! Hersteller
! Typ
! Baujahr
! Anzahl
! Fahrzeugnummer der Betreiber
|-
| rowspan="9"| MAN
| Lion's City Hybrid
| 2012
| 2
| 5000, 5001
|-
| rowspan="3"|Lion's City
| 2013
| 34
| 501?525, 527?535
|-
| 2015
| 29
| 540?568
|-
| 2018
| 7
| 580?586
|-
| rowspan="5"|Lion's City G
| 2010
| 15
| 102?107, 130?133, 135?139
|-
| 2011
| 6
| 140?145
|-
| 2013
| 19
| 146?154, 156, 157, 159?166
|-
| 2015
| 20
| 177?187, 189?192, 194?196, 198, 199
|-
| 2018
| 56
| 401?417, 420?458
|-
| rowspan="8" | Mercedes-Benz
| ''O 407''
| ''1991''
| ''2''
| ''752, 753 (Fahrschulbusse)''
|-
| rowspan="2"| ''O 530 (Citaro)''
| ''2001''
| ''1''
| ''228 (Projektbus ?Fahrzeugbegleiter?)''
|-
| ''2002''
| ''2''
| ''254?255 (Fahrschulbusse)''
|-
| rowspan="4"| O 530 G (Citaro Facelift)
| 2006
| 4
| 703, 704, 710, 711
|-
| 2007
| 15
| 721, 722, 724?735, 755
|-
| 2008
| 14
| 736?739, 741?750
|-
| 2011
| 15
| 780?794
|-
| Sprinter City
| 2016
| 1
| 5004
|-
| rowspan="7" | VDL
| Citea LLE 120
| 2014
| 1
| 5003
|-
| Citea SLF 120
| 2014
| 1
| 5002
|-
| Citea SLFA 180
| 2014
| 1
| 751
|-
|Citea SLF-120 Electric
|2020
|5
|Auslieferung Q4/2020
|-
| rowspan="3" |Citea SLFA 181 Electric
| 2015/16
| 8
| 6001?6008
|-
| 2018
| 1
| 6009
|-
|2020
|48
|Auslieferung Q4/2020
|}

Etwa zwei Drittel der Busleistungen deckt die KVB selbst ab, ein Drittel übernehmen die Subunternehmer ''Schilling Omnibusverkehr GmbH'', ''e-weinzierl Omnibustouristik GmbH'' und ''Piccolonia Bus-Reisen Klein KG'' für die KVB, wobei Ersterer als größter Subunternehmer und 51-prozentiges Tochterunternehmen teilweise Busse der KVB mietet.

In der Vergangenheit gehörten auch eine Vielzahl anderer Busfabrikate zum Fuhrpark der KVB. Besondere Bedeutung hatten in den 1950er und 1960er Jahren Fahrzeuge des Herstellers sowie bis in die 1980er Jahre die Magirus-Deutz-Busse, die mit luftgekühlten Dieselmotoren des ortsansässigen Deutz-Konzerns ausgerüstet waren. Zwischen den Jahren 1983 und 2007 befanden sich zudem verschiedene Typen des Busherstellers Neoplan in größerer Anzahl im Bestand der KVB, anschließend nur noch Busse der Hersteller Mercedes-Benz und MAN. Während vor etwa zehn Jahren die Busse des Typs ''Citaro'' von Mercedes-Benz den größten Anteil des Fuhrparks ausmachten, dominiert mittlerweile der ''Lion's City'' von MAN. 2014 kamen dann zum Erproben drei verschiedene Fahrzeuge des Herstellers VDL in den Fuhrpark, davon einer der Leichtbau-Version mit dementsprechend geringerem Kraftstoffverbrauch.

Ende 2015 erhielt die KVB den ersten von acht vollelektrischen Gelenkbussen des Typs VDL Citea SLFA Electric. Anfang 2016 wurden die sieben restlichen Fahrzeuge an die KVB übergeben. Insgesamt kosteten die acht E-Busse ca. 5,6 Millionen Euro. Am 3. Dezember 2016 wurde der Betrieb auf der Linie 133 vollständig auf Batteriebusse umgestellt. Vorangegangen war eine zehnmonatige Testphase mit mehr als 35.000 Kilometern.

Nord-Süd-Stadtbahn

Das derzeit größte Projekt der KVB ist der Bau der zur Erweiterung der mit einer Tunnelstrecke unter der und Südstadt. Die Projektleitung des derzeit größten städtebaulichen Projekts in Deutschland liegt beim Amt für Brücken und Stadtbahnbau der Stadt Köln. Die Inbetriebnahme war ursprünglich für 2010 geplant, musste allerdings immer wieder verschoben werden. Aufgrund des Einsturzes des Historischen Archivs am 3. März 2009, das sich unmittelbar neben dem Schacht für den U-Bahn-Bau in der befand, wird die Vollinbetriebnahme frühestens 2025 erfolgen. Im Dezember 2012 wurde der Teil zwischen Dom/Hbf und Rathaus in Betrieb genommen, im Dezember 2013 die Verlängerung bis zum Heumarkt und im Dezember 2015 der Abschnitt bis Bonner Wall mit vier Haltestellen. Es muss mit einem Gesamtschaden von mehr als einer Milliarde Euro gerechnet werden. Bei dem Unglück kamen zwei Bewohner ums Leben, zahlreiche andere wurden obdachlos. Am 8. März 2010 gestand der von den KVB beauftragte Baurechts-Fachanwalt Gero Walter erstmals nach Enthüllungen über Betrügereien (u. a. möglichen Diebstahls von Eisenbügeln und gefälschten Bauprotokollen) Fehler bei der Bauaufsicht am Waidmarkt ein, unmittelbar an der Einsturzstelle des Archivs.

Beteiligungen

Die KVB ist u. a. an folgenden Unternehmen beteiligt:
  • -Gesellschaft mbH (100 %)
  • Westigo GmbH, Eisenbahnverkehrsunternehmen (100 %)
  • Kölner Schulbusverkehr GmbH (51 %)
  • Schilling Omnibusverkehr GmbH, Hürth (51 %)
  • Rail Consult Gesellschaft für Verkehrsberatung mbH (25 %)
  • DKS Dienstleistungsgesellschaft für Kommunikationsanlagen des Stadt- und Regionalverkehrs mbH (24,5 %)
  • GmbH (12,5 %)
  • BEKA Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen mbH (0,4 %)
  • VDV eTicket Service GmbH & Co. KG (10,13 %)

Tarif

Im Netz der Kölner Verkehrs-Betriebe gilt der Tarif des ''Verkehrsverbund Rhein-Sieg'' (VRS). Unter dem Motto ?Eine Stadt, ein Preis? sollte 2004 das Tarifsystem einfacher und kundenfreundlicher werden. Der Fahrausweis-Vertrieb der KVB wird über Verkaufsautomaten in den Fahrzeugen und teilweise an Stadtbahnhaltestellen, in KundenCentern und eigenen Verkaufsstellen, privaten Verkaufsstellen (z. B. Kiosks) sowie über Großkundenvertrieb (z. B. beim Schüler- oder JobTicket) organisiert. Die Kundenbindung der KVB ist groß, mehr als 250.000 Fahrgäste sind Stammkunden mit Zeittickets.

In den letzten Jahren kamen innovative Vertriebsformen hinzu wie der VRS-Ticketkauf über das Internet sowie das ?HandyTicket? nach dem Vorbild des Bonner ?Händy-Tickets?. Dabei wird ein Fahrschein für eine Einzelfahrt innerhalb der Stadtgrenzen per SMS auf das Mobiltelefon des Fahrgastes geschickt. Alternativ kann das Handy-Ticket-System auch über Smartphone-Apps für Android und iOS genutzt werden. Anfang 2019 wurde das HandyTicket-System gegen die ''KVB-App'' ausgetauscht, die nun auch neue Bezahlmöglichkeiten wie etwa PayPal zulässt.

Auszeichnungen

  • 2019: Deutscher Preis für Online-Kommunikation (DPOK) in der Kategorie ''Social Media Platform'' für den KVB-Kanal auf YouTube mit dem Auftritt ''Nächster Halt: Youtube, Umsteigemöglichkeit zum Kanal der KVB''.

Besonderes

Am 24. August 2009 wurde eine gestiftet.

Literatur

  • Dieter Höltge und Axel Reuther: ''Straßen- und Stadtbahnen in Deutschland. Band 7: Köln, Düren, Aachen''. EK-Verlag, Freiburg 2001, ISBN 3-88255-338-3
  • Falko Rademacher: ''Köln für Immis''. Hermann-Josef-Emons-Verlag, Leck 2006, ISBN 3-89705-249-0
  • Hafen und Güterverkehr Köln AG (Hrsg.): ''100 Jahre Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn''. Köln 1993, Seiten 117ff

Weblinks

Einzelnachweise